
2 Material und Methoden
41
und 1 ml der Zellsuspension wurde in 6 ml DMEM in einer 25 cm
2
Zellkulturflasche
kultiviert.
2.4.1.3 Zellzahl- und Vitalitätsbestimmung
Die Zellzahl wurde mit einem Hämozytometer nach Neubauer bestimmt. Das Raster der
Zählkammer ist in neun Quadrate unterteilt, wobei sich in den vier Ecken Flächen zum
Auszählen befinden. Diese vier Eckquadrate sind wiederum in 16 kleinere Quadrate unterteilt
und haben je eine Fläche von 1 mm
2
.
Vor der Zellzahlbestimmung wurden die Zellen wie bei der Kultivierung, a/jointfilesconvert/443964/bgelöst und
abzentrifugiert und anschließend in frischem DMEM-Medium aufgenommen.
Um die Vitalität der Zellen zu bestimmen, wurden 10 µl Zellsuspension mit 10 µl
Trypanblau-Lösung vermischt und auf die Zellkammer aufgebracht. A/jointfilesconvert/443964/bgestorbene Zellen
haben eine veränderte Membrandurchlässigkeit, dadurch dringt das Trypanblau in die Zellen
ein, während gesunde Zellen ungefärbt bleiben.
Pro Ansatz wurden mindestens 100 Zellen gezählt, je nach Zellzahl wurden bis zu vier
Eckquadrate gezählt. Die Zellzahl / ml wurde wie folgt berechnet:
Formel:
(N
Zellen
/ N
Quadrate
) x 2 (Verdünnung) x 10
4
= Zellen / ml
2.4.1.4 Transfektion von Zellen
Die Transfektion dient der Einschleusung heterologer DNA in Eukaryontenzellen. Die
verwendeten Methoden wurden zur transienten Transfektion eingesetzt. Transiente
Transfektion bedeutet kurzfristiges Einbringen von DNA in viele Zellen. Dadurch ist eine
schnelle funktionelle Untersuchung innerhalb von ein bis drei Tagen möglich.
Zur Transfektion von Zellen wurden in dieser Arbeit zwei unterschiedliche Ansätze
verwendet.
a) ExGen-Methode (nach Fermentas)
Das Makromolekül-Reagenz Polyethylenimin (PEI), das eine kationische Ladungsdichte
besitzt, reagiert mit der DNA zu einem starken diffusionsfähigen Komplex, der leicht über
Endozytose in die Zelle aufgenommen wird.
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